Betriebliche Suchtberatung bei Medic Assistance

Was ist eigentlich Sucht?

Sucht hat viele Gesichter und Gründe, sie tritt zumeist schleichend auf und verläuft in mehreren Stufen. Die betriebliche Suchtberatung von Medic Assistance gibt Ihnen Hilfestellung bei der Erkennung und Bewältigung von Problemen Ihrer Mitarbeiter. Die Ursachen sind dafür stets unterschiedlich, sei es beispielsweise beim abendlichen Bier oder Glas Wein, was zumeist als ein harmloses Genussmittel beginnt und dann in einer starken Abhängigkeit enden kann.

Diese kann viele Gründe haben, von purer Neugierde, die oft bei Jugendlichen beobachtet wird und zu den harmloseren Ursachen zählt, über Probleme am Arbeitsplatz wie Mobbing bis hin zu Problemen in der Familie. Die Ursachen können aber auch ganz andere sein. So spielen etwa auch biologische Faktoren oder aber auch genetische Veranlagungen durchaus von Zeit zu Zeit eine Rolle. Sie sehen, die Gründe für eine Abhängigkeit sind recht vielfältig.

Welche Arten von Sucht gibt es?

Alkoholsucht ist die wohl verbreitetste Sucht überhaupt. Das liegt natürlich unter anderem daran, dass man Alkohol vielerorts relativ leicht und zu günstigen Preisen bekommen kann, beim täglichen Einkauf im Supermarkt oder aber am Kiosk um die Ecke. Auch für den Genuss von alkoholischen Getränken gibt es hierzulande kaum Begrenzungen, ob im privaten Umfeld, Zuhause, in Gesellschaft, in Restaurants und manchmal eben sogar mit den Kollegen nach der Arbeit. Es gilt nicht als Tabu, Alkohol zu genießen, viel eher ist es gesellschaftlich sehr anerkannt.

Allerdings kann bereits der tägliche Genuss von zwei harmlosen Flaschen Bier ein Abhängigkeitsverhältnis darstellen. Ohne es zu bemerken, schleicht sich eine seelische Abhängigkeit ein, kann früher oder später zu einer Steigerung des Konsums führen und schließlich sogar in einer körperlichen Abhängigkeit enden.

Ohne des Deutschen beliebtestes Suchtmittel verharmlosen zu wollen, ist die Schwelle zu körperlichem und seelischem Verfall allerdings beim Alkoholkonsum wesentlich höher als bei Konsumenten, die sogenannte „harte“ Drogen zu sich nehmen. Dazu gehören etwa die Opiate Heroin und Kokain. Bei dieser Art von Drogen kann bereits der einmalige Genuss zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen. Psychedelische Drogen führen zu starken Bewusstseinsveränderungen, die in Extremfällen auch tödlich enden können. Wahnvorstellungen und das Nachempfinden von unwirklichen Situationen sind typische Symptome.

Wie entsteht eine Sucht?

Neben den genannten Aspekten spielen auch gesellschaftliche Einflüsse eine Rolle. Abhängigkeit betrifft alle sozialen Schichten. Gerade beim Erstgebrauch spielt aber die Möglichkeit der Beschaffung eine wichtige Rolle. In der Regel ist in der Großstadt die Beschaffung illegaler Drogen einfacher als auf dem Land. Besonders bei Jugendlichen herrscht oft eine Art Gruppenzwang. Fehlende Anerkennung, Unsicherheit und ein übersteigerter Geltungszwang spielen hier eine große Rolle. Treten Suchterkrankungen innerhalb einer Familie gehäuft auf, deutet alles darauf hin, dass sowohl Gene als auch das häusliche Umfeld einen Einfluss auf die Entwicklung eines Abhängigkeitssyndroms haben. Auch desolate Familienstrukturen, mangelnde Fürsorge, Gewalt oder Missbrauch können zu einem Drogenmissbrauch verleiten.

Je nach Art der Droge tritt mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt auf. Dieser zeigt sich wie folgt: der Körper reagiert mit einem beschleunigten Abbau des Stoffes. Die Wirkung der Droge nimmt in immer kürzeren Zeitabständen ab. Mit fortschreitender Zeit benötigt der Körper immer höhere Mengen. Um einen gleichbleibenden Effekt zu erfahren, muss die Droge in immer größeren Mengen konsumiert werden.

Glücksspiel kann süchtig machen

Und auch wenn die Symptome einer Abhängigkeit sich im Vergleich zu den anderen genannten Arten der Sucht anders darstellen, so ist das Glücksspiel doch auch eine weitere Komponente im großen Feld der Sucht. Glücksspiel kann starke psychische Abhängigkeit hervorrufen. Sofern diese nicht rechtzeitig erkannt und therapiert werden, können diese sehr schnell zu großem finanziellen Schaden und zur Zerstörung der betroffenen Existenz oder ganzer Familien führen.

Die betriebliche Suchtberatung von Medic Assistance kann Ihnen und Ihren Mitarbeitern in all diesen Fällen eine erste Hilfestellung in Form von Beratung geben.

Sucht vorbeugen – die betriebliche Suchtberatung hilft weiter

Die betriebliche Suchtberatung bietet keine Masterlösung, um Sucht am Arbeitsplatz zu verhindern. Allerdings bietet die betriebliche Suchtberatung die erste Anlaufstelle für Unternehmen, sobald Sucht am Arbeitsplatz Thema ist. Arbeitgeber sind laut Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, ein gesundheitsorientiertes Arbeitsklima zu schaffen und gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen (zu welchen Drogensucht gehört) vorzubeugen und, sofern bereits aufgetreten, abzubauen. Fach- und Führungskräfte sollten zu diesem Thema sensibilisiert werden.

Die betriebliche Suchtberatung von Medic Assistance ist ein erster Schritt für Unternehmen, um Ihre Führungskräfte zu beraten und zu schulen. So kann später Sucht am Arbeitsplatz schneller erkannt und schon vorher präventive Maßnahmen am Arbeitsplatz eingeleitet werden. Eine betriebliche Suchtberatung trägt einen wichtigen Teil zum Schutz aller Mitarbeiter bei.

Sie werden von unseren Suchtberatern und Therapeuten bei der Entwicklung von Strategien im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern und bei der Implementierung einer Betriebsvereinbarung in Ihrem Unternehmen unterstützt. Unser Angebot wird durch Workshops, Vorträge sowie einer anonymen Suchtsprechstunde für ratsuchende Mitarbeiter ergänzt. Sie erhalten von uns ein maßgeschneidertes Konzept für Ihr Unternehmen.