Newsletter 2/2020

Newsletter 2/2020


In unserem Newsletter 2/2020 haben wir für Sie wichtige Hinweise rund um das Thema Lärm am Arbeitsplatz aufbereitet. Wir erklären Ihnen, was Lärm überhaupt ist, wie viel davon in Ordnung ist und welche Schutzmaßnahmen gegen Lärm sinnvoll sind. Außerdem thematisieren wir das Phänomen des Präsentismus, welches von Arbeitnehmern, die krank zur Arbeit kommen, handelt. Zusätzlich erklären wir, warum dieses Phänomen so weit verbreitet ist und welche Folgen auftreten können.

Darüber hinaus fokussieren wir uns auch auf die Zunahme der psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern. Wir erläutern, welche Berufsgruppen für psychische Erkrankungen besonders anfällig sind und welche Folgeerscheinungen auftreten können. Des Weiteren geben wir Ihnen noch ein Update zu den aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus. Zu guter Letzt erinnern wir Sie mit dem Newsletter 2/2020 noch an das neu eingetretene Masernschutzgesetz und informieren Sie über die Entwicklung der Arbeits- und Wegeunfälle in Deutschland.

Lärm am Arbeitsplatz: Sinnvolle Schutzmaßnahmen

Lärm am Arbeitsplatz betrifft täglich etwa 4 bis 5 Millionen Menschen in Deutschland. Die Auswirkungen von ständigen Lärmbelästigungen wiegen schwer. Diese reichen von gesundheitlichen Folgen bis hin zu arbeitsbezogenen Auswirkungen. Wir erklären Ihnen, was Lärm ist, wie viel davon in Ordnung ist und zeigen Ihnen, welche die sinnvollsten Arbeitsschutzmaßnahmen sind.

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Krank zur Arbeit: Das Phänomen Präsentismus

Dicker Kopf, laufende Nase und ständiger Husten – die klassischen Symptome einer Grippe. Trotzdem ist hin und wieder zu beobachten, wie sich Arbeitnehmer ungeachtet grippaler Symptome oder anderweitiger krankheitsbedingter Erscheinungen in die Arbeit zwingen. Dieses Phänomen, Präsentismus genannt, hat wohl schon jeder Arbeitnehmer im Kollegenkreis beobachtet oder gar selbst durchgeführt. Doch warum ist der Präsentismus so weit verbreitet und welche Folgen bringt er mit sich?

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Psychische Erkrankungen: Die neuesten Erkenntnisse

Die Anzahl an psychischen Erkrankungen und Belastungen, die in der Arbeitswelt vorkommen, nimmt stetig zu. Eine neue Studie belegt nun sogar einen Zusammenhang zwischen der Art der Arbeitsbeschäftigung und der psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Für welche Berufsgruppen ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen vorliegt und welche Folgen diese haben können, erfahren Sie hier.

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Das Coronavirus: Informationen über den aktuellen Stand

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich in vielen Ländern weiter aus. Auch Deutschland ist betroffen. Inzwischen sind in fast allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Somit muss mit weiteren Fällen, Infektionsketten und Ausbrüchen in Deutschland gerechnet werden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als mäßig eingeschätzt.

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit, in China wurden bei einigen Patienten auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost festgestellt. Darüber hinaus litten einige Betroffene an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.

Zu den Risikogebieten zählen bislang folgende Orte:

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Im Iran: Provinz Ghom, Teheran
  • In Italien: Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Schutzmaßnahmen und Empfehlungen im Umgang mit dem Coronavirus

Um die Ausbreitung respiratorisch übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, sollte ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus auf gute Händehygiene (Händewaschen mit Wasser und Seife, alkoholisches Händedesinfektionsmittel), Husten- und Nies-Etikette (Bedecken von Nase und Mund beim Husten, Niesen in ein Taschentuch oder den gebeugten Ellenbogen) sowie Abstand zu Erkrankten geachtet werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf.

Darüber hinaus legt das Gesundheitsamt für Kontaktpersonen im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zuhause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten, regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen.

Weitere Infos finden Sie direkt beim RKI und der WHO.

Weniger Arbeits- und Wegeunfälle 2019

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die vorläufigen Zahlen der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle für das erste Halbjahr 2019 veröffentlicht.

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist um circa 2 Prozent auf 432.684 gesunken. Auch die Wegeunfälle sind im gleichen Zeitraum zurückgegangen. Im Vergleich zu 2018 ereigneten sich 91.558 Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause zurück und damit 5.045 weniger als in den ersten sechs Monaten 2018. Bei dieser Statistik muss allerdings berücksichtigt werden, dass es im ersten Halbjahr 2019 einen Arbeitstag weniger gab als 2018.

Auch beim Vorkommen einer Rentenzahlung aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls ist die Zahl der Versicherten gesunken. Während 2018 8.735 Menschen erstmals eine solche Rente erhielten, waren es 2019 nur noch 8.586.

Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der tödlichen Unfälle allerdings leicht gestiegen. In den ersten sechs Monaten 2019 starben 131 Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder wieder nach Hause und damit eine Person mehr als im ersten Halbjahr 2018.

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Neues Masernschutzgesetz tritt in Kraft

Seit dem 1. März 2020 gilt die Masernimpfpflicht. Künftig müssen Eltern nachweisen, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft sind, bevor diese in die Kindertagesstätte oder Schule eintreten.

Somit ist für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ab sofort ein altersgerechter Masernimpfschutz nachzuweisen. Neben Kindern müssen auch Mitarbeiter in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen, wie zum Beispiel Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal gegen die gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein (gilt nur für Personen, die nach 1970 geboren sind).

Außerdem müssen auch Asylbewerber und Flüchtlinge die Masernschutzimpfung vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen können.

Nichtgeimpfte Kinder können vom Besuch der Kindertagesstätte ausgeschlossen werden, nichtgeimpftes Personal darf hingegen keine Tätigkeit aufnehmen. Außerdem sind neben dem Ausschluss auch Geldbußen in Höhe von bis zu 2.500 Euro möglich, sollte der Impfpflicht nicht nachgegangen werden.

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Mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin. Dabei verfolgen wir das Ziel, eine erfolgreiche Zukunft mit sicheren Arbeitsplätzen für unsere Kunden und deren Belegschaft zu gestalten. Wir teilen gerne unsere langjährige Erfahrung und stehen Ihnen bei allen Fragen und Angelegenheiten zur Verfügung.

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Wir hoffen, Ihnen hat der Newsletter 2/2020 gefallen.

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Ihr Team von Medic Assistance