Newsletter 2/2019

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Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten bei Medic Assistance

Baurechtlich und versicherungstechnisch ist in einigen Betriebsstätten vorgesehen oder gar vorgeschrieben, dass ein Brandschutzbeauftragter vor Ort im Unternehmen ist. Um als Brandschutzbeauftragter tätig werden zu können, bedarf es einer qualifizierten Ausbildung, die alle wesentlichen Bereiche des Rechts und der Brandlehre abdeckt. Darüber hinaus zählen auch praktische Übungen zur Ausbildung zum Brandschutzbeaufragten. Ab 2019 bieten wir Ihnen diese Ausbildungsmöglichkeit auch bei uns in Nürnberg an. Ab dem 21. Oktober 2019 werden Ihnen innerhalb von 6 Tagen, das entspricht 64 Unterrichtsstunden alle Inhalte durch unseren Ausbilder vermittelt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Auf unserer Internetseite erhalten Sie weitere Informationen!

Erste Hilfe als Präventivmaßnahme im Sport

Da der Sportunterricht immer mit gewissen Gefahren verbunden ist, müssen Sportlehrer über eine aktuelle Ausbildung in Erster Hilfe verfügen. Das entschied das BGH. Daher sollte jeder Lehrer, aber auch die Schule darauf achten, dass ihre Lehrkräfte, im Speziellen die Sportlehrer, alle zwei Jahre ihre Kenntnisse auffrischen. Dies kann bei den ortsüblichen Dienstleistungsanbietern erfolgen. Oder aber auch über eine Inhouse-Schulung, wie sie die Medic Assistance anbietet.

Unsere Ausbilder kommen gerne zu Ihnen und führen Erste-Hilfe-Kurse und auffrischende Trainings durch. Sie benötigen nähere Informationen? Kontaktieren Sie uns!

Heißer Tag, kühler Kopf? Wir zeigen Ihnen wie!

Heiße Tage reihen sich an heiße Tage – der Sommer ist da. Ob im Büro oder in der Lagerhalle, schnell heizen sich Arbeitsräume auf unerträgliche Temperaturen auf. Wie aber können Sie am Arbeitsplatz ein wenig dazu beitragen, dass diese unertäglichen Temperaturen reduziert oder gar vermieden werden?

Tipps für eine Abkühlung im Sommer

Damit Sie im Sommer und bei heißen Tagen trotzdem produktiv und angenehm arbeiten können, geben wir Ihnen hilfreiche Tipps mit an die Hand. So können Sie zum Beispiel Geräte, die selbst eine Wärmequelle sind, wie etwa Computer, Drucker oder auch Lampen nur dann einschalten, wenn Sie diese Geräte tatsächlich nutzen. Weiterhin sollten Sie die kühlen Morgen- oder Abendstunden zum Stoßlüften nutzen. So kann die warme Luft schnell ausgeglichen werden.

Scheint die Sonne regelmäßig intensiv ins Zimmer, kann die Hitze durch außenanliegende Rollos spürbar verringert werden. Selbstverständlich kann man auch Ventilatoren oder Klimaanlagen einsetzen. Beachten Sie bei tragbaren Geräten aber unbedingt, dass das neue Gerät oder die Kabel nicht zur Stolperfalle werden. Außerdem ist eine Klimaanlage niemals pauschal auf „kalt“ zu stellen. Ist der Temperaturunterschied zur Außenluft nämlich zu groß, droht ein Hitzeschock.

Im einfachsten Fall können Sie Ihre Arbeitszeiten an die erwarteten Temperaturen anpassen. Sprechen Sie sich dazu im Team ab. Wenn möglich, lockern Sie auch den Dresscode im Betrieb. Wenn keine Außentermine wahrgenommen werden müssen, kann der „Krawattenzwang“ vielleicht gestrichen werden.

Insbesondere Arbeiter im Freien fällt es oft schwer, sich der Sonne zu entziehen. Versuchen Sie möglichst viel im Schatten zu arbeiten und schützen Sie Ihren Körper mit leichter, heller Kleidung und Sonnenschutzmittel. Bei starker Sonnenbelastung empfiehlt es sich darüber hinaus, seine Augen mit einer CE-gekennzeichneten Sonnenbrille einer hohen Filterkategorie zu schützen. Achten Sie vor allem auf ein regelmäßiges Trinken. Halten Sie Ihre Getränke immer gesichert, aber im Arbeitsumfeld, um so den Wasserhaushalt regelmäßig auszufüllen.

Vorsicht bei Klimaanlagen und Fenstern (Newsletter 2 2019)

An heißen Tagen verleiten uns Klimageräte und Ventilatoren gerne dazu, eine kühle Abhilfe zu verschaffen. Auch weit geöffnete Fenster geben ein erholsameres Gefühl. Oft werden allerdings die Begleiterscheinungen unterschätzt: Schmerzen im Genick und Erkältungserscheinungen sind regelmäßige Symptome einer falschen Nutzung.

Beim Aufstellen von Ventilatoren oder der Nutzung von Klimageräten sollten Sie darauf achten, dass die Luft nicht direkt auf Sie oder die Kollegen gerichtet ist. Klimageräte sollten außerdem maximal 2 Grad niedriger als die Außentemperatur eingestellt werden. Im Übrigen müssen auch Ventilatoren und Klimageräte einer Elektroprüfung unterzogen werden und dürfen aus Sicherheitsgründen nicht genutzt werden, wenn das letzte Prüfintervall überschritten ist.

Ein permanent weit geöffnetes Fenster bringt neben Zugluft auch eine Menge Wärme von außen ins Büro. Messungen haben ergeben, dass sich die Temperatur bei dauerhaft geöffnetem Fenster nicht einmal um 0,5 Grad senken lässt. Besser ist es, früh morgens alle Fenster für etwa 10-15 min zu öffnen und spätestens, wenn die Sonne Richtung Büro scheint, alle Fenster zu schließen und Verdunkelungsmöglichkeiten zu nutzen. Dahingehend erzeugen offene Türen zu kühlen Fluren zwar deutlich weniger Zugluft, aber eine deutlich niedrigere Temperatur.

Die Tücken der Schichtarbeit

Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hat sich in einer Studie mit den Einflüssen von Schichtarbeit auseinandergesetzt. Da das Licht für unsere innere biologische Uhr der intensivste Einflussnehmer ist, wurde bereits in der Vergangenheit vermutet, dass sich häufig wechselnde Schichtdienste oder generell Nachtschichten negativ auf unsere Gesamtgesundheit auswirken.

Die Studie belegt diese Vermutung nun, nachdem bei Nacht- und Schichtarbeitern 24-Stunden-Lichtprofile erstellt wurden. Als Vergleichsgruppe wurden Arbeitnehmer in einer klassischen Tagschicht herangezogen. Dabei zeigt sich, dass bei den Arbeitern der Nachtschicht die für uns besonders wichtigen Phasen völliger Dunkelheit fehlen. Diese sind für unsere Schlafqualität nämlich eigentlich essenziell. Daher sollten Nacht- und Schichtarbeiter in ihren Schlafphasen einen sehr gut abgedunkelten Raum nutzen. Fehlt der erholsame Schlaf regelmäßig, kann sich dies ungünstig auf die Konzentration, Leistungsfähigkeit und Gesundheit auswirken.

Gehörschutz – eine zeitlose Problematik

Bereits Ende Mai wurde weltweit mit dem Tag des Gehörschutzes auf Gefahren von Lärm und dem Umgang damit aufmerksam gemacht. Zu diesem Anlass möchten wir Ihnen das Thema Lärm aus Sicht der arbeitsmedizinischen Vorsorge kurz vorstellen. Wir informieren Sie über Arbeitgeberpflichten zum Schutz betroffener Mitarbeiter und geben Ihnen praktische Tipps im Umgang mit Lärmexpositionen.

Unsere Ohren sind jeden Tag den verschiedensten Geräuschen ausgesetzt. Nicht alle diese Geräusche sind leise oder kaum wahrnehmbar. So gehören ein musikalischer Abend oder Tätigkeiten in lauter Umgebung für viele fast schon zum Alltag. Aufgrund dieser ständigen Beschallung können Geräusche zu Lärm und der Alltag zu einem Stressfaktor werden. Indem wir unsere Ohren regelmäßig einer zu hohen Lautstärke aussetzen, schädigen wir damit unser Gehör. Doch nicht nur hohe und regelmäßige Lautstärke birgt Risiken. Auch geringere, aber dafür über einen längeren Zeitraum erfolgte Schallpegel haben negative Auswirkungen auf das Gehör. Dem entgegenwirken kann ein Gehörschutz. Sie sind an diesem Thema interessiert? Dann können Sie hier weiterlesen.

Das waren die Tipps & Tricks rund um den Sommer und einen Überblick wichtiger Gesetze im Newsletter 2 2019. Der nächste Newsletter folgt bald. Bleiben Sie dran!