Newsletter 5/2018

Newsletter 5/2018: Weihnachtskugel

Neue Betriebsarztpraxis im Herzen Nürnbergs

Die Arbeitsmedizin stellt neben der Arbeitssicherheit und dem psychologischen Dienst eines unserer drei großen Standbeine dar. Daher freuen wir uns, nun auch an unserem Nürnberger Standort eine betriebsärztliche Praxis in den eigenen Räumlichkeiten in Betrieb zu nehmen. Hier bieten wir ein breites Spektrum arbeitsmedizinischer Angebots-, Pflicht-, sowie Wunschvorsorge an und beraten Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezüglich des medizinischen Arbeitsschutzes. Unsere Betriebsärzte arbeiten eng mit den jeweiligen Sicherheitsfachkräften zusammen, sind Ansprechpartner für Gefährdungsbeurteilungen oder führen Arbeitsstättenbegehungen durch. Unsere Praxis ist bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt unweit der Nürnberger Altstadt. Weitere Informationen zu einem unternehmensspezifischen Angebot erhalten Sie unter: marketing@medicassistance.de.

Neue Trinkwasserverordnung für gesünderes Trinkwasser

Seit etwa einem Jahr ist bereits die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Diese Verordnng stellt die Grundlage für die Sicherstellung von gesundem Trinkwasser dar. Vor allem der Schutz der Verbraucher stand im Fokus der Novellierung. War es zum Beispiel in der Vergangenheit möglich, an baulich schwierigen Stellen weitere Versorgungskabel (zum Beispiel bei einem Breitbandausbau) innerhalb der Trinkwasserleitungen zu verlegen, so wird diesem Vorgehen nun ein Riegel vorgeschoben. In Trinkwasserleitungen dürfen nur Gegenstände eingebaut werden, die auch der Trinkwasservesorgung dienen. Darüber hinaus wird die Untersuchungshäufigkeit der Trinkwasserqualität erhöht. Gerade an öffentlich zugänglichen Stellen soll diese Maßnahme die Verbraucher deutlich mehr schützen.

Ein besonderes Augenmerk auf den Trinkwasserschutz ist bei geplanten oder bereits erfolgten Umbauten im Unternehmen, die die Trinkwasserversorgung betreffen, zu legen. Während den Umbauphasen kommt es öfter vor, dass das Wasser in den Leitungen stagniert. Daher müssen die Leitungen zwingend ausgiebig gespült werden und das Wasser beprobt werden, ob dieses noch den Trinkwasserbestimmungen entspricht. Dabei helfen kann ein Hygieneplan. Dieser gibt einen genauen Überblick, welche Bereiche wann und durch wen zu prüfen sind. Weitere Informationen rund um das Thema Trinkwasserverordnung erhalten Sie bei Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Vorsicht bei Kerzen am Arbeitsplatz

In der Adventszeit schmücken viele Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz mit einem Adventskranz oder ein paar Kerzen. Gerade offenes Licht erzeugt eine festliche Stimmung, die in dieser besinnlichen Zeit bei den wenigsten Menschen fehlen darf. Allerdings gibt es hierzu ein paar Aspekte zu beachten. In erster Linie muss jeder Mitarbeiter die betriebsinternen Bestimmungen beachten. So kann es sein, dass die Verwendung von offenem Licht im Unternehmen aus brandschutztechnischen Gründen generell untersagt ist – und das nicht ohne Grund.

Nur zu schnell kann aus einer Unachtsamkeit oder durch unvorhersehbare Ereignisse eine Kerze stürzen, sich ein Papier an der Flamme entfachen oder eine zu tief abgebrannte Kerze das trockene Gesteck entzünden. Den Arbeitgebern ist anzuraten, die Nutzung von offenem Feuer überall dort zu verwehren, wo aus arbeitsbetrieblicher Sicht eben dieses Feuer nicht relevant ist. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter zum Beispiel über einen Rundbrief oder einen Aushang am Schwarzen Brett darauf hin und kontrollieren Sie auch die Einhaltung. Neben der arbeitsschutzrechtlichen Sicht spielt auch das Versicherungsrecht eine Rolle. Oft wird bei Bränden, die aufgrund brennender Kerzen resultieren, grobe Fahrlässigkeit angenommen. Dadurch kann die Haftungsbeschränkung ausgehebelt werden. Wer trotzdem nicht auf Kerzen verzichten kann, kann sich mit elektrischen Kerzen Abhilfe schaffen. Genießen Sie also Ihr Kerzenflackern entspannt mit Hilfe von Batteriebetrieb!

Unterweisungspflicht für Arbeitgeber

Alljährlich stehen sie wieder an: die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz. In vielen Unternehmen tauchen diese wieder nach dem Jahreswechsel auf der Agenda auf. Somit ist es also Zeit, sich mit diesem Thema zu befassen. Denn regelmäßig sensibilisierte Mitarbeiter unterstützen Sie dabei, Gefahrenquellen zu erkennen und Risiken richtig einzuschätzen. Neben den turnusmäßigen Unterweisungen müssen diese auch bei Neueinstellungen, Arbeitsplatzveränderungen oder Sondereinsätzen durchgeführt werden. Klassische Themen sind hierbei der Büroarbeitsplatz, die persönliche Schutzausrüstung, das Führen von Baumaschinen oder die allgemeinen Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Medic Assistance Business Health GmbH bietet auf jedes Unternehmen individuell zugeschnittene Unterweisungen an, welche dann sowohl zeitlich als auch lokal flexibel eingesetzt werden können. Zu unserem Portfolio gehört unter anderem die Entwicklung eines Webinars, mit welchem Ihre Mitarbeiter ortsungebunden einfach per Internetverbindung teilnehmen können. Weitere Informationen zu Webinaren erhalten Sie hier.

Mut zur Veränderung

Haben Sie in Ihrem Unternehmen bereits einmal eine Umfrage zur Arbeitszeitzufriedenheit durchgeführt? Der Bericht der „BAuA – Arbeitszeitbefragung“ legt dar, dass sich über die Hälfte der Arbeitnehmer eine Veränderung der Arbeitszeit wünschen. Davon möchten etwa 49% eine Verkürzung der Arbeitszeit und etwa 12% eine Verlängerung. Auch die Höhe der gewünschten Veränderungen schwankt. Vollzeitkräfte würden gerne bis zu zehn Stunden weniger arbeiten. Teilzeitkräfte hingegen würden gerne etwas aufstocken. Während für viele Teilzeitkräfte der Wunsch nach mehr Gehalt durch eine Erhöhung der Arbeitszeit reizvoll ist, sind für Vollzeitkräfte familiäre Belange oder häufiges Ableisten von Überstunden ausschlaggebend für das Umdenken. Nicht alle Arbeitnehmer mit derartigen Verkürzungswünschen äußern diese auch.

Gegen die Verkürzung der Arbeitszeit spricht für viele Arbeitnehmer der finanzielle Rückschritt sowie die Kürzung der Rentenansprüche. Bei den Mitarbeitern mit Verlängerungswünschen geben 44% an, dass die Ablehnung des Arbeitgebers hinderlich ist. Dabei haben gerade größere Unternehmen oft ein ungeahntes Potenzial, die Veränderungswünsche ihrer Mitarbeiter tatsächlich erfüllen zu können. Durch etwaige Veränderungen lässt sich unter anderem die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, ein für Unternehmen sehr wichtiger Aspekt.